Peter Gaymann liest Bettgeschichten
Verfasst von Urban Regensburger unter Mithelfen am 23. Mai 2013
Erleben Sie am Freitag, den 24. Mai ab 19.00 Uhr den erfolgreichen in Köln lebenden Künstler Peter Gaymann. Der unter anderem aus der Wochenzeitung „Die Zeit“ und aus der Zeitschrift „Brigitte“ bekannte Freiburger Cartoonist und Fotograf erzählt, zeichnet und signiert „Bettgeschichten“ live in unseren Ausstellungsräumen. Es begrüßt Sie an diesem Abend Frau Dr. Elisabeth Zanon, Vorsitzende der Tiroler Hospiz – Gemeinschaft.
An diesem Abend präsentieren wir Ihnen verschiedene Exponate zum Schmunzeln, Originale und natürlich die bekannten blauen Hühner – von denen in Badenweiler 500 Stück als dreidimensionaler „begehbarer Cartoon“ installiert wurden. Freuen Sie sich ab 19.00 Uhr auf einen abwechslungsreichen Abend. Wir freuen uns, Sie und Ihre besten Freunde bei Crémant oder Wein aus dem Elsass und einem französischen Buffet begrüßen zu dürfen.
Das Einrichtungshaus Kranebitter möchte mit dieser Veranstaltung auf die Arbeit der Hospize in Österreich aufmerksam machen und unterstützt das Hospiz Innsbruck sowie den Sterntalerhof. Sie können an dem Abend Live-Zeichnungen, Originale und individuell signierte Bücher von Peter Gaymann erstehen, der sich als Botschafter für Kinderhospize engagiert.
Peter Gaymann liest Bettgeschichten
Zeit:
24. Mai 2013 ab 19:00 Uhr
Ort:
Einrichtungshaus Kranebitter GmbH
Templstrasse 2-4 · A-6020 Innsbruck
www.kranebitter.at
Hospizalltag – Frühstück auf der Hospizstation
Verfasst von Urban Regensburger unter Begegnungen am 21. Mai 2013
Die Schneekönigin – Trauer und Märchen – Ein Abend mit Jana Raile und der Hospizgruppe Ötztal
Verfasst von Julia Mair unter Begegnungen am 21. Mai 2013

Die Hospizgruppe Ötztal organisierte im Feber einen Märchenabend in Umhausen. Die Schneekönigin von Hans Christian Andersen, neu erzählt von Jana Raile, erfreute rund 200 BesucherInnen. Der Hospizgruppe Ötztal ein herzliches Danke schön für diesen wunderbaren Abend!
Am 15.2.2013 veranstaltete die Hospizgruppe Ötztal im Kurzentrum Umhausen einen Märchenabend zum Thema “Trauer und Märchen”. 300 Besucher lauschten fasziniert und mucksmäuschenstill, wie die bekannte deutsche Erzählkünstlerin Frau Jana Raile im winterlichen Ötztal das Märchen, die “Schneekönigin” von Hans-Christian Andersen, einen Abend lang erzählte: Es war einmal vor langer, langer Zeit, da schuf der Teufel einen Spiegel, der alles Schöne und Gute verzerrte und hässlich aussehen ließ. Der Spiegel zersprang in viele tausend Stücke, und wenn sie einen im Herzen trafen, wurde dieses zu Eis. Die Splitter trafen auch Kay einen Jungen, der sich daraufhin völlig veränderte und in den eisigen Palast der Schneekönigin zog. Seine Freundin Gerda suchte ihn jahrelang und befreite Kay schließlich; seine eigenen Tränen retteten ihn, dadurch werden die Splitter hinweggespült.
Dieses winterliche Märchen thematisiert den Verlust eines geliebten Menschen, Trauer, Isolation sowie Einsamkeit. Es erzählt von Mut, Aufbruch, Hoffnung und der Kraft der Liebe, die alles überwinden kann. In den Tagen der Kälte, der Verzweiflung und der Hoffnungslosigkeit, die mit der Trauer um einen geliebten Menschen einhergehen können sind Sprache, Erzählung, Liebe und Zuwendung wesentlich. Sterben und Abschiednehen sind die größten Grenzerfahrungen unseres menschlichen Seins. Märchen können in dieser Zeit des Übergangs und der Trauer Hilfe und Anker sein. Märchen schlagen Brücken zwischen Fantasie und Wirklichkeit, zwischen Leben und Tod, um nicht im Schmerz und in der Trauer gefangen zu bleiben, sondern bereit zu sein für Freundschaft, Liebe, Begleitung, Zuneigung: für ein lebenswertes Leben bis zuletzt.
Der Märchenabend wurde von Begleitworten der Leiterin der Hospizgruppe Ötztal Susanne Riml umrahmt und jeder der Zuhörer konnte sich einen bunten Glaskristall als Symbol der Buntheit, Vielfältigkeit und Fröhlichkeit des Lebens mit nach Hause nehmen.
Julia Mair
Ganz am Anfang und zugleich mittendrin – Hospizarbeit in Osttirol
Verfasst von Reinhilde Tabernig unter Begegnungen am 21. Mai 2013

Die Regionalbeauftragten der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft: Gabi Hauser, Sabine Zangerl (2. Reihe v. li.), Annelies Schneider, Bettina Weitlaner-Souissi, Reinhilde Tabernig (1. Reihe v. li.)
Irgendwann, vor langer, langer Zeit wurde in mir eine Blumenzwiebel gesetzt, die im Verborgenen ruhte, um später, vorerst unsichtbar, ihre Blätter und noch später ihre Blüten auszutreiben. Und so ist es seit Jänner 2012 meine Aufgabe, als (hauptamtliche) Regionalkoordinatorin der ehrenamtlichen Hospizbewegung in Osttirol zum Blühen zu verhelfen.
Was hat das mit mir zu tun?
Ein erster wichtiger Schritt dafür war der Start der Ausbildung für ehrenamtliche HospizbegleiterInnen im April. Mit Freude begleitete ich die intensiven, persönlichen Auseinandersetzungen der 15 OsttirolerInnen mit den Themen Sterben, Tod und Trauer. Die eigene Auseinandersetzung, also die Antwort auf die Frage „Was hat das mit mir zu tun?“, ist ja eine wichtige Innenarbeit, um andere Menschen in diesem sensiblen Lebensabschnitt gut begleiten zu können.
„Zommkemmen“: Trauern und Aufbrechen und Wachsen
Ein weiterer Schritt im Aufblühen der Osttiroler Hospizbewegung wurde in Kals getan. Cilli Huter, eine Teilnehmerin der ehrenamtlichen Ausbildung, rief mit großem Erfolg ein regelmäßiges „Zommkemmen“ ins Leben – eine Plattform für „individuelle und gemeinsame“ Dorf-Wandel-Trauerprozesse. Besonders freut mich auch, dass die 14 frisch ausgebildeten ehrenamtlichen MitarbeiterInnen verbindlich in der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft mitarbeiten möchten. Die offizielle Gruppengründungsfeier der Hospizgruppe Lienz findet am 8. Juni 2013 statt.
Ich erfahre, dass an vielen Plätzen in Osttirol hospizliche Blumenzwiebeln in der Erde sind, die sich zu ihrer Bestimmung hin entfalten, wachsen und ausdehnen. Das erfüllt mich mit Freude. Wir sind ganz am Anfang und zugleich mittendrin.
Reinhilde Tabernig
Regionalbeauftragte Osttirol
Über die Regionalarbeit der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
15 Hospizgruppen mit 215 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in ganz Tirol begleiten und betreuen schwer kranke und sterbende Menschen zu Hause, im Heim oder im Krankenhaus. Sie schenken Zeit und Zuwendung, entlasten Angehörige, übernehmen kleine Hilfeleistungen und unterstützen Trauernde.
Jeder Tag eine Überraschung – Das Mobile Hospiz- und Palliativteam
Verfasst von Urban Regensburger unter Begegnungen am 20. Mai 2013

Schwester Maria Kirchmair konnte Familie Kofl er mit Hilfe des Mobilen Hospiz- und Palliativteams gemeinsame Weihnachten zu Hause ermöglichen.
Heinz Kofler leidet seit 20 Jahren an Parkinson und seit sieben Jahren an Demenz. Seine Frau Hildegard betreut ihn liebevoll. „Jeder Tag ist eine Überraschung“, erzählt sie, „du weißt nie, was er tut, ob er unruhig ist und was er mitbekommt.“ Durch die tatkräftige Mithilfe des Sozial und Gesundheitssprengels Kematen, dessen MitarbeiterInnen Heinz drei bis vier Mal am Tag besuchen, klappt die Betreuung gut.
Vom Pech verfolgt
Im Herbst bekam Hildegard eine Grippe und konnte sich nicht mehr um Heinz kümmern. So kam er zur Kurzzeitpflege ins Altersheim. Dort war Heinz vom Pech verfolgt, fiel aus dem Bett und hatte einen zweifachen Oberschenkelbruch. Heinz kam ins Landeskrankenhaus Hall.
Gemeinsam mehr bewegen
Heinz Kofler ging es nach den beiden Operationen sehr schlecht. Seine Frau Hildegard wollte ihn trotzdem nach Hause holen. Das Krankenhaus stellte sich aber quer und organisierte einen Heimplatz. In dieser schwierigen Situation sprach Hildegard mit Schwester Maria Kirchmair vom Gesundheits- und Sozialsprengel Kematen. „Wir erklärten den zuständigen Verantwortlichen im Krankenhaus, dass die Betreuung zu Hause gut machbar sei. Glücklicherweise gibt es ja das Mobile Hospiz- und Palliativteam, mit dem wir schon öfters gute Erfahrungen gemacht haben“, erzählt Schwester Maria.
Bei einem ersten Treffen im Krankenhaus wurden alle organisatorischen Fragen geklärt und das Mobile Hospizteam sicherte dem engagierten Sprengel seine Unterstützung zu. Im Notfall hätte Herr Kofler auch ins stationäre Hospiz übernommen werden können. Zusätzlich stellten alle Beteiligten einen Notfallplan für zu Hause auf. Dies gab allen Beteiligten die nötige Sicherheit, Heinz nach Hause entlassen zu können.
Wieder zu Hause erholte sich Heinz rasch und konnte mit seiner Frau Hildegard Weihnachten daheim verbringen. Schwester Maria Kirchmair: „Für Frau Kofler das schönste Weihnachten, das sie erleben durfte.“
Über das Mobile Hospiz- und Palliativteam:
Ein multiprofessionelles Team von diplomierten Pflegekräften, ÄrztInnen, einer Sozialarbeiterin und geschulten ehrenamtlichen MitarbeiterInnen unterstützt zu Hause, im Pflegeheim und überall sonst schwer kranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige oder BetreuerInnen, wenn diese Hilfe brauchen.
Hospiz und Palliative Care – Wochenrundschau
Verfasst von Urban Regensburger unter Fragen und Antworten am 17. Mai 2013
1. Freiwilligen Messe Tirol – 24. Mai 2013 im Congress Innsbruck
Verfasst von Urban Regensburger unter Menschen am 14. Mai 2013
Der Verein zur Förderung des Freiwilligen Engagements in Tirol veranstaltet am Freitag, dem 24. Mai 2013, von 10:00 bis 17:00 Uhr, im Congress in Innsbruck, die 1. Freiwilligen Messe Tirol. Hier präsentieren 44 Institutionen, Vereine und Organisationen aus den verschiedensten Bereichen, wie Kinder und Jugend, Gesundheit und Soziales, Frau und Familie, Migration, Senioren, Menschen mit Behinderung, Umwelt, Vermittlung, Beratung und Bildung ihre Möglichkeiten im freiwilligen Engagement in Tirol. Als Rahmenprogramm werden interessante Vorträge und Diskussionen über das Thema Freiwilligenarbeit geboten.
schau vorbei! 44 Aussteller – www.freiwilligenmessetirol.at
Dogana
- 10:00 Uhr Messeeröffnung
Saal Straßburg
- 11:00 Uhr „Freiwilliges Engagement muss man sich leisten können – Möglichkeiten und Grenzen“, Georg Schärmer, Caritasdirektor
- 12:00 Uhr „Was muss ich wissen, wenn ich mich freiwillig engagieren möchte?“ Freiwillige erzählen von ihrem Engagement. Moderation: Freiwilligen Zentrum Tirol
- 13:00 Uhr „Frauen und Männer im Ehrenamt“, Elisabeth Rathgeb, Seelsorgeamtsleiterin
- 14:00 Uhr „Freiwilliges Engagement in der Wirtschaft am Beispiel GE Jenbacher GmbH & Co OG“, Antje Suitner, GE Volunteers, Chapter Austria
- 15:00 Uhr „Versicherungsfragen im Ehrenamt“, Günther Hofreiter, Uniqa
- 16:00 Uhr „Was muss ich wissen, wenn ich mich freiwillig engagieren möchte?“ Freiwillige erzählen von ihrem Engagement. Moderation: Freiwilligen Zentrum Tirol
- 17:00 Uhr Messeschluss
Studio 3; ORF- Landesstudio, Rennweg 14
- 19.30 Uhr „Grenzenloses Ehrenamt“ …ein vielfältigbunter Info- und Impulsabend zu besonderen Perlen des freiwilligen Engagements in Sport, Kultur, Natur, Internationalität u.v.a.
Assisi
Verfasst von Christian Sint unter Begegnungen am 14. Mai 2013
Vom 29.April bis 3.Mai 2013 waren elf hauptamtliche MitarbeiterInnen auf den Spuren von Klara und Franz von Assis unterwegs. Es war eine Zeit des Miteinanders: wandern, essen, singen, besondere Orte aufsuchen, Kraft holen für unsere Arbeit und unser Leben.
Christian Sint, Seelsorger
10 Jahre Hospizgruppe Zillertal
Verfasst von Hospizgruppe Zillertal unter Menschen am 14. Mai 2013
Die Hospizgruppe Zillertal feierte am 27.04.2013 ihr 10 jähriges Bestehen. Mit einem wunderschönen Gottesdienst in der Pfarrkirche Uderns wurde unsere Feier begonnen. Dafür möchten wir unseren Pfarrer Erwin Gerst herzlich danken. Anschließend haben wir bei einem gemütlichen Abendessen unsere Ehrung vorgenommen. Es war uns eine große Ehre, dass Herr Georg Schärmer (Caritasdirektor) eigens zu uns ins Zillertal gekommen ist und eine ergreifende Rede gehalten hat. Wir möchten uns auch ganz, ganz herzlich bei unserer Landesleiterin Bettina und bei unserer Regionalleiterin Gabi bedanken, die die Ehrung vorgenommen haben und uns immer unterstützen.
Für 10 Jahre Hospiz möchten wir unseren Begleitern ein herzliches Vergelts Gott sagen.
Geehrt wurden:
- Waltraud Schrattenthaler
- Erna Schönherr
- Marion Langreiter
- Helga Laimböck
- Marianne Kleinrubatscher
Als Andenken erhielten alle ein sehr schönes handgefertigtes Kreuz. Mit einem Ausflug am 05.05.2013 haben wir unsere Feierlichkeiten abgeschlossen.
Hospizgruppe Zillertal
Abschluss der Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizbegleitung in Innsbruck
Verfasst von Urban Regensburger unter Begegnungen am 14. Mai 2013

Am 4. Mai 2013 fand der Abschluss der Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizbegleitung in Innsbruck statt.

Bettina Weitlaner-Souissi (Leiterin der Regionalarbeit der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft) führte durch einen gelungen Tag.

Die erfolgreichen AbsolventInnen der Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizbegleitung. Wir freuen uns über ihre große Verbundheit mit der Hospizbewegung und ihr großes persönliches Engagement. Im Bild mit Ulrike Reitmeir (2. sittzen von links, Sozialarbeiterin der THG und Begleiterin der Ausbildung)





































