Archiv für Oktober, 2011
Marina Baldauf zu Gast in der ORF Radio Tirol „Nahaufnahme“
Verfasst von Urban Regensburger unter Menschen am 31. Oktober 2011
An Allerheiligen ist Marina Baldauf (Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft) zu Gast im ORF Radio Tirol. Die Ausgabe der “Nahaufnahme“ widmet sich ihrem langjährigen Engagement für die Hospizbewegung in Tirol.
ORF Radio Tirol
“Nahaufnahme mit Marina Baldauf”
Di. 1. November 2011
8:00 Uhr – 10:00 Uhr
Wie klingt dein Leben? – Welthospiztag in Umhausen
Verfasst von Urban Regensburger unter Menschen am 28. Oktober 2011
Weder Stiegensteigen noch vom Bett aufstehen – ein ALS-Patient über seine Krankheit
Verfasst von ALS Patient unter Begegnungen am 28. Oktober 2011
Die Familie mit dem schwerkranken Ehemann und Papa
es hat sich schon abgezeichnet
damals als ihr mich besucht habt
Jetzt kann ich weder Stiegensteigen noch vom Bett aufstehen
und selbständig Essen geht kaum noch
ich bin zu einem Schwerstbehinderten geworden
ohne Hilfe bin ich aufgeschmissen, verhungere, verdurste
in meiner Situation in der ich mich jetzt befinde
merkt man, wo die wahren Freunde sind,
die ohne wenn und aber zu einem stehen,
die man nicht um jeden Handgriff und
um jeden Zeitaufwand betteln muss
mit meinen Lieben etwas zu unternehmen
sie zu unterstützen, wo es geht
sie auffangen, wenn ich wieder einmal ausflippe
ohne Vorwürfe, ohne Hintergedanke, ohne wenn und aber
ihnen ein annähernd normales Leben zu ermöglichen
ihnen die schwere Last abnehmen
ihnen eine Auszeit ermöglichen
und wenn es nur einige unbeschwerte Stunden sind
schon ein kurzes Telefonat, eine kleine Geste zeigen von Mitgefühl
Mitleid ist nicht angebracht
niemand kann wirklich mitfühlen wenn er nicht selber betroffen ist
auch wenn man hilft
nach ein paar Stunden ist man wieder im normalen Leben zurück
für meine Zwei geht ´s dann wieder im gleichen Trott weiter
solange ich noch bin
Ehefrau und Tochter degradiert zu Krankenschwestern
keine Normalität mehr im Familienlebenund
so haben wir halt ein ungewolltes Geschenk
bekommen und annehmen müssen
Die Amyotrophe Lateralsklerose (Abkürzung: ALS) ist eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Die Ursache ist unbekannt. Es kommt zu einer fortschreitenden und irreversiblen Schädigung oder Degeneration der Nervenzellen (Neurone), die für die Muskelbewegungen verantwortlich sind. Die Amyotrophe Lateralsklerose ist nicht heilbar. Der Schwerpunkt der Therapie liegt auf einer Linderung der Symptome und psychologischer Betreuung. (aus: Wikipedia)
„Sterbende Menschen haben ein Recht auf Zuwendung“
Verfasst von Maria Streli-Wolf unter Menschen am 27. Oktober 2011

„Ich möchte dabei helfen, dass möglichst viele Menschen daheim oder in vertrauter Umgebung sterben können.“ Sabine Zangerl, Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
Sabine Zangerl ist Krankenschwester im Krankenhaus Kufstein. Seit Juni arbeitet sie außerdem hauptamtlich für die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft. Ihre Aufgabe ist, im Bezirk Kufstein und Kitzbühel sterbenden Menschen zu helfen, bis zuletzt würdevoll leben zu können.
Warum engagieren Sie sich für sterbende Menschen?
Sabine Zangerl: „Durch meine Arbeit als Krankenschwester war ich immer wieder damit konfrontiert, wie wenig im Krankenhaus auf die Bedürfnisse sterbender Menschen eingegangen wird oder werden kann, weil es die Strukturen nur schwer zulassen. Es hat mich oft sehr traurig gemacht, zu sehen, wie sterbenden Menschen alleine gelassen werden. Sie werden oft nicht ernst genommen und ihre Wünsche und Bedürfnisse finden keine Beachtung. Dabei hat jeder Mensch bis zu seinem letzten Atemzug doch ein Recht auf Zuwendung!“
Was ist ihre Aufgabe in der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft?
Sabine Zangerl: „Als Regionalbeauftragte bin ich für den gesamten Bezirk Kufstein und Kitzbühel so etwas wie ein Knotenpunkt für sterbende Menschen und ihre Angehörigen. In erster Linie ist es meine Aufgabe die beiden ehrenamtlichen Hospizgruppen Kufstein und Kitzbühel zu unterstützen. Ehrenamtliche HospizbegleiterInnen sind die Basis der Hospizbewegung. Sie helfen, wo gerade Hilfe gebraucht wird. Sie haben Zeit, hören zu, entlasten Angehörige und können so mithelfen, dass Menschen bis zuletzt zu Hause bleiben können. Da bin ich schon bei einer weiteren wichtigen Aufgabe von mir. Da ich mein Büro im Krankenhaus Kufstein habe, setzte ich mich dafür ein, dass sterbende Menschen vom Krankenhaus wieder nach Hause gehen können. Ich bin sozusagen ein zusätzliches Bindeglied zwischen Krankenhaus, Sozialsprengel und HausärztInnen. Außerdem sehe ich es als große und wichtige Aufgabe, dass die Angebote der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, wie zum Beispiel ehrenamtliche Hospizbegleitung, auch tatsächlich angenommen werden. Es gibt viele Betroffene, die nicht wissen was wir tun, oder sich einfach genieren, Hilfe anzunehmen.“
Was ist ihre Vision?
Sabine Zangerl: „Ich weiß dass die meisten Menschen gerne zu Hause oder zumindest in vertrauter Umgebung sterben wollen. Ich weiß aber auch aus meiner eigenen Erfahrung als Krankenschwester, dass dieser Wunsch immer seltener in Erfüllung geht. Mir ist es ein Herzenswunsch, möglichst vielen Menschen diesen (letzten) Wunsch zu erfüllen.“
Weitere Informationen rund um Hospiz- und Palliativbetreuung im Raum Kufstein und Kitzbühel:
DGKS Sabine Zangerl
Regionalbeauftragte Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
Bezirkskrankenhaus Kufstein
Endach 27
6330 Kufstein
Tel.: 0676/88 188 90
sabine.zangerl@hospiz-tirol.a
www.hospiz-tirol.at
Gedanken – Heilen
Verfasst von Urban Regensburger unter Gedanken am 27. Oktober 2011
Freie Plätze bei Palliative Care Ausbildungen – Stufe 2
Verfasst von Urban Regensburger unter Fragen und Antworten am 25. Oktober 2011
Bei den Palliative Care Lehrgängen des Dachverbandes Hospiz Österreich – Stufe 2 sind für Kurzentschlossene noch Plätze frei:
- Palliativmedizin – Stufe 2
- Pallitivpflege – Stufe 2
- Psychosozial-spirituelle Palliative Care – Stufe 2
Weitere Infos hier: http://www.hospiz.at/PMU/uni_1.html
Die Einsamkeit der leeren Tafel – Projekt „Hospiz macht Schule“
Verfasst von Urban Regensburger unter Begegnungen am 21. Oktober 2011
Statements der 8A Ursulinen Innsbruck zum Projekt „Hospiz macht Schule“
- Dieser Workshop konfrontierte uns mit einem wichtigem Punkt im Leben, dem jeder und jede von uns des Öfteren ausgesetzt ist. „Abschied nehmen und trotzdem weiter leben“ ist für mich der Satz, den ich mit diesem Projekt verbinde. Es wurde uns klar, dass das Leben aus vielen Neubeginnen besteht. Sophia
- Am besten gefiel mir, dass wir an uns selber einen Brief schreiben sollten, in welchem wir schilderten, was wir tun würden, wenn wir nur mehr ein halbes Jahr zu leben hätten. Dies zeigte mir die wichtigsten Dinge und Menschen in meinem Leben auf. Judith
- Manchmal ist es gut sich Gedanken machen zu müssen, wenn einem nur die Denkanstöße fehlen. Miriam
- Es war für einige sicherlich eine gute Erfahrung, da uns bewusst gemacht wurde, dass man auch lernen kann sich mit dem Thema Trauer auseinanderzusetze und damit so umzugehen, wie es für einen persönlich am besten ist. Julia
- Am eindrucksvollsten fand ich die Fotos der einerseits lebenden andererseits verstorbenen Personen. Es war traurig aber irgendwie auch wieder nicht, da alle glücklich und zufrieden ausgesehen haben. Daniela
- Es war eine tolle Erfahrung, mit vielen emotionalen Eindrücke, welche uns ein anderes Bild über den Tod verschafft haben. Julia, Gloria H., Gloria K.
- Für uns, Katharina, Julia und Monica, war dieses Hospiz- Projekt eine wertvolle Erfahrung, das uns den Begriff Trauer näher gebracht hat. Sich mit Gefühlen und Emotionen auseinanderzusetzen war zu Beginn schwer, jedoch haben sie unseren Horizont erweitert und uns einen Einblick in eine andere für uns „fremde“ Welt gegeben. Dafür nochmals ein herzliches Vergelt’s Gott!
Weitere Informationen zum Projekt Hospiz macht Schule finden Sie hier!
Ernährung am Lebensende – Aktionswochen Kufstein und Kitzbühel
Verfasst von Urban Regensburger unter Fragen und Antworten am 21. Oktober 2011

Veronika Klymiuk (Pflegedienstleitung) begrüßte die BesucherInnen im Namen des Pflegeheims St. Johann. Die Veranstaltung am 20. Oktober 2011 war Teil der Aktionswochen in Kufstein und Kitzbühel.

Dr. Christoph Gabl (Palliativmediziner der THG) konnte alle Fragen zur künstlichen Ernährung am Lebensende beantworten. Ein besonderes Augenmerk legte er auf die Fragestellung: Heißt Lebensverlängerung auch Leidensverlängergung?
Klang des Lebens – Welthospiztag in Matrei am Brenner
Verfasst von Urban Regensburger unter Menschen am 20. Oktober 2011
Hospiz in Fieberbrunn – Aktionswochen Kufstein und Kitzbühel
Verfasst von Urban Regensburger unter Menschen am 20. Oktober 2011



















