Lebenserhaltung oder Leidenverlängerung? – Künstliche Ernährung schwer kranker Menschen

Dr. Christoph Gabl (Tiroler Hospiz-Gemeinschaft) sprach bei seinem Vortrag am 11. Oktober 2011 in Kufstein über künstliche Ernährung am Lebensende. Gemeinsam mit DGKS Gabi Hauser zeigte er das Spannungsverhältnis zwischen Lebenserhaltung und Leidensverlängerung auf: Es ist für Angehörige und Betreuende oft schwer auszuhalten, wenn alte oder schwer kranke Menschen nicht mehr essen wollen oder können. Die Frage nach künstlicher Ernährung bedingt auch die Frage, ob Lebenserhaltung nicht gleichzeitig Leidensverlängerung bedeutet.

DGKS Gabi Hauser sprach zum Thema "Mundpflege in den letzten Lebenstagen". Eine intensive Mundpflege ist ein wichtiger und hilfreicher pflegerischer Beitrag in der palliativen Versorgung, insbesondere wenn der/die PatientIn nicht mehr isst. Auch die Angehörigen haben dadurch das Gefühl noch etwas tun zu können.

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