Archiv für den Monat: Dezember 2011

10 Jahre Entschließungsantrag zur Hospiz- und Palliativversorgung

Kardinal Franz König bei der parlamentarischen Enquete im Mai 2001 © DVHÖ

Auf Initiative von Kardinal Franz König, Sr. Mag. Hildegard Teuschl CS, der Gründerin des Dachverbandes Hospiz Österreich, und Caritasdirektor Michael Landau fand im Mai 2001 die Parlamentarische Enquete zum Thema “Solidarität mit unseren Sterbenden – Aspekte einer humanen Sterbebegleitung in Österreich” statt.

Im Dezember 2001 wurde der Entschließungsantrag aller vier politischen Parteien im Parlament einstimmig angenommen und ein 10-Punkteprogramm für die Hospiz- und Palliativbetreuung verabschiedet. Viel ist seither geschehen und viel ist noch zu tun.

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Das Mobile Bett 2012 – Neue Ausgabe der Sonnenblume erschienen

Sonnenblume extra - Das Mobile Bett 2012

Die Weihnachtsausgabe der “Sonnenblume – Zeitschrift der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft” ist erschienen.

Aus dem Inhalt:

  • Sterben und Tod meines Vaters
  • Die Feuerstelle unserer Arbeit
  • Grußworte Altbischof Reinhold Stecher

Sie möchten unsere “Sonnenblume” regelmäßig per Post erhalten?

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Tel.: 0512-7270-38
E-Mail: office@hospiz-tirol.at

Hier können Sie die Ausgabe als PDF downloaden!

Gesegnete Weihnachten

"Mögen all Ihre Wünsche in Erfüllung gehen!"

"Mögen all Ihre Wünsche in Erfüllung gehen!"

Die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft wünscht allen LeserInnen, SpenderInnen und MitarbeiterInnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Mögen all Ihre Wünsche in Erfüllung gehen!

Wir möchten uns bei allen UnterstützerInnen bedanken. Nur durch Ihre anhaltende Unterstützung kann der Hospizgedanke in Tirol weiter wachsen!

Für die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Marina Baldauf (Vorsitzende)

Werner Mühlböck (Geschäftsführer)

Bergerinnerungen – Karl Plangger

Die Familie Plangger hat in Gedenken an Karl Plangger seine „Bergerinnerungen“ herausgegeben. Diese können gegen eine Spende von 5 Euro im Büro der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft angefordert werden:

Tel. 0512-7270-38
E-Mail: office@hospiz-tirol.at

Der Erlös kommt der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft zu Gute!

Hospiz und Palliative Care – Wochenrundschau

Sterben und Tod meines Vaters

Mein Vater mit seinem jüngsten Enkelkind einem Monat vor seinem Tod.

Nun ist es zwei Jahre her, dass mein Vater sein Leben beenden musste. Er hat so gerne gelebt, auch mit 80 Jahren, ja er empfand sein Leben als Geschenk.

Mit der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs, unheilbar und rascher Verlauf, kam eine gewaltige Herausforderung auf ihn zu. Nach dem ersten Schock stellte sich für ihn ein Gefühl der Neugierde ein. Er sagte selbst einmal zu mir: „Es ist seltsam, aber ich bin neugierig, ja fast euphorisch, wie es sein wird …“ Er meinte das Sterben und vor allem der Übertritt in das ewige Leben.

Die verbleibende Zeit war sehr kurz. Der Mut und die Kraft meines Vaters wurden auf eine harte Probe gestellt. Die Trauer des Abschiedes von allem und jedem überwältigte ihn, vor allem in schlaflosen Nächten. Von der Diagnose weg hatte er nur noch vier Monaten zu leben. Es war für uns Angehörige eine zu kurze Zeit – und doch, sein Leiden hätte nicht länger andauern sollen.

Bereits vor Auftauchen größerer Beschwerden kontaktierten meine Eltern die Hospiz-Gemeinschaft. Mein Vater, der immer alles genau wissen wollte, erkundigte sich eingehend, wie sich diese Erkrankung auswirken wird, mit welchen Beschwerden er rechnen muss.

Nur durch das Mobile Hospiz- und Palliativteam konnte mein Vater im letzten Monat zu Hause bleiben.

Ein Krankheitszustand, der sich so rapid verschlechtert und mit so vielen, bisher unbekannten Symptomen einhergeht, macht Angst – auch vor dem, was noch kommen mag. Nicht nur die pflegerisch-medizinische Betreuung, insbesondere das offene Gespräch, die Fürsorglichkeit, das Lachen und Weinen mit Nicht-Angehörigen waren in der letzten Zeit für meinen Vater wichtig. Dazu gehörten auch die Besuche des Pfarrers.

Meine Mutter ist nicht zu vergessen, ohne sie wäre gar nichts gegangen. Nach anfänglichem Schock und Verzweiflung wuchs sie über sich hinaus und war unglaublich stark. Ich bin dankbar für alle Zeiten, in denen ich meine Mutter ablösen konnte im Dasein für meinen Vater, ihn in so mancher Stunde „für mich allein“ gehabt und noch so manch wichtiges Gespräch geführt zu haben.

Ohne den starken, tragenden Glauben, eine unverrückbare Gewissheit, hätte es mein Vater so nicht schaffen können. Am letzten Tag seines Lebens wollte er auf die Hospiz-Station. Die Symptome waren für ihn zu belastend geworden. Er wusste, dass er nicht mehr nach Hause zurückkehren würde. Für mich und meine Mutter war es sehr schwer, als er abgeholt wurde, zu seiner letzten Reise.

Ich musste drei Anläufe nehmen, bis ich es in sein Hospiz-Zimmer schaffte ich wollte ja nicht mit Tränen erscheinen. Wie erleichtert war ich, dass sich mein Vater in der Obhut der Krankenschwestern wohlfühlte. Er schäkerte sogar mit einer Schwester, machte kleine Späße und empfing am Abend die ganze Familie. Er schlief in der Nacht wunderbar.

Am nächsten Tag schaute ich immer wieder in sein Zimmer und wartete schon darauf, dass er endlich aufwachen würde. Als ich um 15 h wieder hineinschaute, mit dem Vorsatz ihn zu wecken, da er ja an der Hl. Messe, die an diesem Tag im Hospiz stattfinden würde, teilnehmen wollte, bemerkte ich, dass er für immer eingeschlafen war … so, wie es sein Wunsch war, einfach in Frieden einzuschlafen.

Ulrike Reitmeir

Das “Mobile Bett 2012″ – Jetzt mithelfen!

Wir sagen Danke – Toyota Bacher

Die Firma Toyota Bacher & Toyota Haun hat Ihre diesjährige Weihnachtsspende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft gewidmet. Werner Mühlböck (Geschäftsführer THG) dankte Willi Bacher für die großzügige Unterstützung und die gute Zusammenarbeit bei der Wartung der Autos für das Mobile Hospiz- und Palliativteam. Mit der Spende konnte eine weitere Schmerzpumpe angeschafft werden.

Weihnachtsfeier – Natterer Boden

Die diesjährige Weihnachtsfeier führte uns am 12. Dezember 2011 nach einer Andacht in der Natterer Pfarrkirche zum Gasthof Natterer Boden. Im Zentrum der Feier stand der Abschied der langjährigen Vorsitzenden der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft Marina Baldauf, die mit 31. Dezember 2011 ihr Amt zurücklegt. Werner Mühlböck (Geschäftsführer THG) dankte ihr für ihr großes und unermüdliches Engagement. Im Folgenden einige Bildimpressionen:

Wir sagen Danke – Katholischer Arbeiterverein Hall und Umgebung

Der katholische Arbeiterverein Hall und Umgebung hat seine diesjährige Weihnachtsspende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft gewidmet. Vorstandsmitglied Brigitt Drewes nahm die großzügige Spende im Rahmen der Nikolausfeier am Samstag, den 3. Dezember 2011, entgegen und bedankte sich für die anhaltende Untestützung der Hospizbewegung in Tirol.