Foto: Susanne Jäger/THG
Archiv für den Monat: April 2012
Wenn das Leben ganz Augenblick wird – Jahresbericht 2011 der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
Der Jahresbericht 2011 der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft ist erschienen.
Aus dem Inhalt:
- Wenn das Leben ganz Augenblick wird
- Blitzlichter 2011
- „Wir wären total überfordert gewesen“ – Das Mobile Hospiz- und Palliativteam
- „Eigentlich sollte man schon am Anfang des Lebens hier sein …“ – Die Hospiz und Palliativstation
- Dem Leben mehr Leben geben – Ehrenamtliche Hospizbegleitung
- „Eine breit Auswahl an lehrreichen, interessanten und nützlichen Fortbildung“ – Die Bildungsarbeit der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
- Da geht ein Mensch – Diagnose Magenkrebs. Austherapiert.
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Reden ist Gold … – Ehrenamtlichen Tag 2012

Susanne Jäger begrüßte die rund 80 ehrenamtlichen HospizmitarbeiterInnen zum diesjährigen Ehrenamtlichen Tag im Haus Marillac in Innsbruck.

Elisabeth Zanon (Vorsitzende der THG) dankte den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen für ihr unermüdliches Engagement.

Der Workshop "Ich habe nicht geraucht. Warum hat es mich getroffen?" zur symbolischen Kommunikation mit Christian Sint (Seelsorger THG)
“Alles wird gut!” zum Tode von Adi Karlinger, Pfarrer von Saggen
Als Nachbar und Pfarrer hat uns Adi Karlinger auf der Hospiz- und Palliativstation öfters aufgesucht. Manche unserer PatientInnen wünschten sich von ihm, die Salbung mit Öl. Andere haben den Draht nach oben verloren. Doch die Begegnung, ein Stück Leben, Geschichte mit ihm im Jugendheim St. Paulus, in der Schule oder anderswo hat das Feuer wieder entfacht. Wenn Adi sich von kranken, sterbenden Menschen verabschiedet hat, kam öfters der Satz: “Alles wird gut”. Dieses “Alles wird gut” war für mich keine billige Vertröstung, sondern Trost von einem, dessen Leben selbst an einem seidenen Faden hing. Worte aus dem Herzen eines Menschen, der ein Leben lang das “Gute” gelebt, verkündet und sich dafür eingesetzt hat. Eine leise Ahnung eines Lebens, des Himmels, der noch aussteht.
Christian Sint, Seelsorger
Foto: Maria Meixner
Foto zum Auftanken – Blick aus unserem Stationsfenster
Hospiz und Palliative Care – Wochenrundschau
Gedanken – Nach Hause
Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizbegleitung startet in Osttirol
„Angst vor dem Tod? Jetzt bitte noch nicht…“ Hubert von Goisern zu Besuch auf der Hospiz- und Palliativstation

Am Abend des 12. April sang Hubert von Goisern in einer ausverkauften Olympiahalle in Innsbruck. Mittags vor seinem Konzert begeisterte er mit seiner unkomplizierten, fast schüchternen Art, Gäste und MitarbeiterInnen der Hospiz- und Palliativstation. Ein kleines PrivatKonzert gab`s als Draufgabe.

Hubert von Goisern im Gespräch mit Elisabeth Draxl (Pflegedienstleitung THG) und Werner Mühlböck (Geschäftsleitung THG)

Warum kommst du während deiner zeitlich doch sehr dichten Tournee ausgerechnet ins Hospiz auf einen Besuch? „Vor ungefähr zwanzig Jahren war ich schon einmal auf der Innsbrucker Klinik bei krebskranken Kindern. Das hat in mir intensiv nachgewirkt und so war es für mich klar, dass ich, wenn es irgendwie zeitlich geht, das Hospiz in Innsbruck besuchen möchte.“

Hast du Angst vor dem Sterben? „Was das Sterben und den Tod betrifft, hat sich bei mir im Laufe der Zeit einiges geändert. Früher hatte ich viel mehr Angst vor dem Kranksein. Jetzt ist es für mich eine viel beängstigendere Vorstellung plötzlich und unerwartet zu versterben. Ich möchte Zeit haben mich vom Leben und den Menschen zu verabschieden.“

Und oder Angst vor der Endgültigkeit des Todes? „Für mich ist es so, dass mich das Bewusstsein meiner eigenen Endlichkeit eher ent- als belastet. So manche Entscheidung wird im Angesicht des eigenen Todes leichter. Vieles relativiert sich. Angst vor dem Tod habe ich nicht. Wobei ich schon zugeben muss, dass ich mir so manches Mal denke ‚‘nein, jetzt aber bitte noch nicht‘.
Fotos: Maria Streli-Wolf, THG
Webbtipp – Tellerrandmedizin.org
Ein Blog für alle, die über ihren (schul)medizinischen Tellerrand blicken wollen
Wie werde ich ein guter (menschlicher) Therapeut?
Der Tellerrand-Blog soll bei der Beantwortung dieser Frage mit Tipps über Veranstaltungen, Links, Bücher und verschiedenem mehr helfen. Er wendet sich an Menschen in Gesundheitsberufen, die über ihren (schul)medizinischen Tellerrand blicken wollen, aber auch an Patienten, Angehörige oder einfach nur Interessierte.
Tellerrandmedizin bedeutet Herzensmedizin – eine menschliche und ganzheitliche Einstellung zur Medizin, die von Herzen kommt. Den Patient nicht als Träger einer Krankheit zu betrachten, sondern als Mensch in den Mittelpunkt zu stellen.























