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Mandelkekse – Gedenkgottesdienst für Verstorbene am Ostermontag

Am Ostermontag, den 1. April, fand die traditionelle Gedenkmesse für Verstorbene in St. Pirmin statt.

Am Ostermontag, den 1. April, fand die traditionelle Gedenkmesse für Verstorbene in St. Pirmin statt.

Pfarrer Franz Troyer feierte gemeinsam mit Pfarrer Eberhard Mehl von der evangelischen Kirche Tirol den Gottesdienst.

Pfarrer Franz Troyer feierte gemeinsam mit Pfarrer Eberhard Mehl von der evangelischen Kirche Tirol den Gottesdienst.

Petra Krumböck, Christine Peskoller und Seelsorger Christian Sint

Petra Krumböck, Christine Pescoller und Seelsorger Christian Sint

Der Gottesdienst wurde musikalisch von der Gruppe "Cliché" stimmungsvoll umrahmt.

Der Gottesdienst wurde musikalisch von der Gruppe “Cliché” stimmungsvoll umrahmt.

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Viele haben auch heuer den Ostermontaggottesdienst der Tiroler Hospizgemeinschaft in der Pfarrkirche St. Pirmin, Innsbruck, mitgefeiert. Dabei wurden an der Osterkerze Lichter für verstorbene Angehörige entzündet und ihrer gedacht. Am Ende des Gottesdienstes wurden Mandelkekse verteilt. Angeregt durch Franz von Assisi, der sich in den Tagen seines Heimgangs Mandelkekse wünschte.

Hier einige Auszüge aus den Predigtgedanken von Petra Krumböck, Christine Pescoller und Seelsorger Christian Sint. Gemeinsam mit über 20 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aus ganz Tirol waren sie im Vorjahr für einige Tage in Assisi.

Christine:

Als Franz von Assisi spürte, dass das Sterben näher rückte, hatte der große Heilige nur mehr einige bescheidene Wünsche an das Leben. So wünschte er sich unter anderem Mandelkekse, wie sie ihm von Jakoba bei seinen Besuchen in Rom bereitet wurden.

Mit den Mandelkeksen wollte Franz von Assisi vor seinem Tod wohl noch einmal auf  vergangene glückliche Tage zurückschauen und beim Verzehr der süßen Kekse ein letztes Mal den Geschmack des Lebens auf seiner Zunge spüren.

Christian: „Mandelkekse“ erinnern Franz von Assisi an gute schöne Zeiten. Er, der viel gefastet, tut sich was Gutes, gönnt sich diesen süßen Geschmack. Mandelkekse waren ihm ein kleiner Trost, halfen ihm im Übergang. Kranke, sterbende Menschen, die wir als ehrenamtliche und hauptamtliche HospizmitarbeiterInnen begleiten, haben auch ihre Wünsche, ihre „Mandelkekse“.

Petra: Wir hatten auf unserer  Station eine Patientin die so wie ich Holländerin war. Wenn ich meinen Dienst in der Früh auf der Station angetreten habe, bin ich kurz zu Ihr in´s Zimmer gegangen  und habe Sie begrüßt. Das erste was Sie immer sagte war „Hast Du nachher Zeit auf einen Kaffee“ In Holland ist  um 10 Uhr Vormittags üblicherweise Kaffeezeit. Als ich dann kurz vor 10 Uhr in Ihr Zimmer kam, war Sie angezogen, Ihr Schmuck umgehängt und Ihre Lippen hat Sie knallrot angestrichen. So war Sie bereit mit mir in  das Wohnzimmer auf der Station zu gehen um gemeinsam  eine Tasse Kaffee mit mir zu trinken. Ich glaube das Ritual vom Kaffee trinken waren Ihre „Mandelkekse“, ein klein bisschen Heimat vielleicht.

Christine:

Wenn der Lebenskreis eines Menschen sich schließt, drängt sich in den letzten Tagen oft noch der eine oder andere Wunsch an die Oberfläche der Erinnerung.

Da denke ich zurück an einen Patienten auf unserer Station, der sich trotz der Herbheit des nahenden Todes Gitarrenspiel an seinem Bett wünschte. Die sanften Melodien ließen seine schon müden Augen noch einmal leuchten.  Klingende Mandelkekse. Eine letzte Hymne an das Leben.

Von noch einer berührenden Begebenheit möchte ich erzählen. Ein schon betagter Herr, den wir daheim betreut haben, bat mich, als er sein Ende nahen spürte, ich möchte ihm eine bestimmte Flasche Wein besorgen. Dieser Wein erinnere ihn an ganz besondere Höhepunkte in seinem Leben. Ich hab sie ihm besorgt und jeden Tag trank er davon ein Glas. Langsam und mit geschlossenen Augen schmecke er zurückschauend in kleinen Schlucken noch einmal das Leben. Nach dem letzten Glas hat er sich dann leise und mit einem stillen Lächeln im Gesicht von dieser Welt in die Ewigkeit verabschiedet.

Abschied braucht Erinnerung – Noch nicht Verstorbene

Liebe ist gottähnlich, die Gerechtigkeit aber ein menschliches Ding und Sehnsucht zugleich.

Noch nicht Verstorbene

Sa som in himmelen. Der Film ist noch nicht zu Ende. Wenn das Reich des Göttlichen hier auf Erden, Mutter und Vater unser, grad so zu suchen ist, wie im Himmel, dann geht die Tödin auch hin und her. Ich sag: die Liebe ist gottähnlich, die Gerechtigkeit aber ein menschliches Ding und Sehnsucht zugleich. Mein Bild von dort ist handfest: die blühende Linde meiner Kindheit mit den Ringeltauben, eine heiße Suppe mit Nudeln am kalten Tag, ein rotes Motorrad mit Lebensgarantie, ein persönliches Geheimnis, das mit der vollkommenen Zahl 7 zu tun hat und ein Orchester. Mit Leichtigkeit spiele ich jedes Instrument und singe im Alt. Die Erinnerung an die Tränen bleibt eine Ahnung, um das Glück zu erfassen, dessen Ewigkeit wir wünschen. Wer weiß.

arbeiten so daß das ergebnis jederzeit im prozeß aufscheint
lieben so daß das ergebnis jederzeit auch im schmerz leuchtetden morgenstern sehen er bleibt nicht ewig aus
das glück nicht nur vom hörensagen kennen
es anfassen mit verbrannten händen

Dorothee Sölle

Eine kurze Erklärung der Erinnerungsminiaturen finden Sie im ersten Tagebuch Beitrag zum Thema “Abschied braucht Erinnerung”

Jahresgedächtnis für Sr. Mag. Hildegard Teuschl CS

Am 25.2.2010 fand in der Kapelle der Caritas Socialis in der Pramergasse der Gedächtnisgottesdienst für Sr. Hildegard Teuschl CS statt.

Sr. Hildegard Teuschl

“Wohin der Fluss gelangt, da werden alle Lebewesen, alles, was sich regt, leben können.” Ez. 47,9
Unter diesem Motto hatte Sr. Hildegard Lorenz den Gottesdienst vorbereitet, den P. Alois Riedelsberger SJ feierte und Elisabeth Zottele musikalisch begleitete. Der Vorstand des Dachverbands Hospiz Österreich und zahlreiche FreundInnen, die Sr. Hildegard verbunden waren und sind, erinnerten sich dankbar an die Gründerin und langjährige Präsidentin des Dachverbands Hospiz Österreich, die so vielen auch eine Weggefährtin gewesen war.

Langjähriges Engagement für schwerkranke, sterbende und trauernde Menschen

Sr. Hildegard Teuschl hat sich über 20 Jahre für schwerkranke, sterbende und trauernde Menschen engagiert. Viele Jahre durften wir im Dachverband Hospiz Österreich gemeinsam mit Sr. Hildegard in diesem Sinne tätig sein. Ein Trauerjahr neigt sich dem Ende, auch wenn die Trauer andere Zeiten kennt. Unser Trost ist die Verbundenheit mit Sr. Hildegard. Vieles ist seither gelungen, worauf sie stolz wäre. Die Worte von Waltraud Klasnic anlässlich der Trauerfeiern vor einem Jahr, dass Hospiz Österreich die Arbeit im Geiste Schwester Hildegards fortsetzen wird, sind wahr geworden.

Wir laden Sie alle ganz herzlich ein, gemeinsam mit uns dankbar zurückzublicken und inspiriert von Sr. Hildegards Leben den gemeinsamen Weg weiter zu gehen.

Sr. Hildegard Teuschl (1937-2009) wuchs als älteste von drei Geschwistern in einer behüteten Familie in Wien auf. Nach dem Lehramtsstudium trat sie 1962 in die Caritas Socialis ein, wo sie zunächst im “Heim für schwererziehbare Mädchen” in Klosterneuburg tätig war. Hildegard Burjan, deren Glaubensweg und Sozialengagement für Randgruppen waren ihr beispielgebend. Das II. Vatikanum prägte ihr Leben.

Eine große Denkerin, eine geniale und innovative Praktikerin

Sr. Hildegard vereinte in ihrer Person eine große Denkerin, eine geniale, innovative Praktikerin und war eine Frau mit einem großen Herzen und einem starken Glauben. Als Leiterin des Caritas-Ausbildungszentrums gründete sie zahlreiche Ausbildungszweige, die sie auf Bundesebene verbreitete und vernetzte. 1987 begann sie mit dem Auf- und Ausbau der Hospizbewegung in Österreich.

Dankbare Erinnerung an eine Pionierin der Hospizbewegung in Österreich

Über 15 Jahre war Sr. Hildegard Teuschl Vorsitzende des Dachverbandes HOSPIZ ÖSTERREICH, an deren Gründung sie federführend mitgewirkt hatte. Aus ihrer Initiative entstanden in ganz Österreich Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitungslehrgänge, sie entwickelte das Curriculum für Palliativ-Basislehrgänge, die mittlerweile ebenfalls in ganz Österreich angeboten werden. Der Universitätslehrgang Palliative Care wurde von ihr aufgebaut und geleitet. Sie brachte unermüdlich die Anliegen der Hospizbewegung in die Politik ein und engagierte sich u.a. erfolgreich für die Familienhospizkarenz und für die Patientenverfügung. Ein wichtiger Meilenstein war die Parlamentarische Enquete, bei der sich alle österreichischen Parteien für die Hospizbegleitung und gegen aktive Sterbehilfe aussprachen. Für die Entwicklung der Hospizarbeit in den Bundesländern war sie maßgebend und inspirierend. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass in allen Bundesländern Hospiz-Initiativen umgesetzt wurden.

aus: Dachverband Hospiz Österreich, www.hospiz.at

Abschied braucht Erinnerung – Postbeamter i.R.

Wir sitzen beim Tisch und unterbrechen immer wieder sein Schweigen. Dann unvermutet wächst aus seinem Mund die lange Geschichte unseres Dorfes.

Postbeamter i.R.

Er hat niemanden mehr gegrüßt an der Bushaltestelle, sein Bart überwucherte das Gesicht, die Finger braun. Er rauchte unentwegt. Aufgeschwemmt von den Medikamenten, es gab zu viel zu heilen. An einem Wintertag schleppte ein Mann ein großes unförmiges Ding über die Felder in unser Haus. Fünf Krippenberge hat er kunstvoll gebaut und einen machte er uns zum Geschenk. Wir sitzen beim Tisch und unterbrechen immer wieder sein Schweigen. Dann unvermutet wächst aus seinem Mund die lange Geschichte unseres Dorfes. Man sagt, er sei eines natürlichen Todes gestorben mit dem Gesangsbuch in der Hand. Am offenen Sarg stehe ich und glaube es. Nun trägt ein gar nicht so alter Hirte seinen Namen und wir geben ihm Platz in der Weihnachtsgeschichte. Wir sind nur Gast auf Erden
und wandern ohne Ruh
mit mancherlei Beschwerden
der ewigen Heimat zu

Eine kurze Erklärung der Erinnerungsminiaturen finden Sie im ersten Tagebuch Beitrag zum Thema “Abschied braucht Erinnerung”

Abschied braucht Erinnerung – Mittelschulprofessorin

"Schlicht, human, korrekt, fair, großzügig und blitzgescheit. Anders als andere. "

Mittelschulprofessorin

Alle in der Klasse bestanden die Matura – good morning ladies! Sie lehrte, wir lernten. Noch heute findet sich im geistigen Fundus Maßgebliches von acht Jahren Klosterschule. Die dünne Stimme, mit der sie vergnügt englische Lieder lehrte, nimmt Raum im Kopf, die Stimme, die im Zorn kippte, die Kreiden, Geschoße auf die Unaufmerksamen. Der Rock immer im gleichen Schnitt und das Twin-Set dazu: rosa, gelb und blau. Schlicht, human, korrekt, fair, großzügig und blitzgescheit. Anders als andere. Stets in Sorge um ihre Mutter – nichts für einen Ehemann. Wir übten das Denken zwischen Shakespeare in verteilten Rollen und der Maturafrage zur Pariser 1968er Revolution. You were my most admired teacher. Words of thanks. Omnia regi in vita et in morte. Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.

Ps.23,1

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Abschied nehmen – Pilosoph und Universitätsangestellter

"Wo sitzt du nun. Du, der Du uns alle so plötzlich im Regen stehen hast lassen, mit unseren Träumen: von alter Liebe und gemächlich rinnenden Stunden. "

"Wo sitzt du nun. Du, der Du uns alle so plötzlich im Regen stehen hast lassen, mit unseren Träumen: von alter Liebe und gemächlich rinnenden Stunden. "

Philosoph und Universitätsangestellter

So wichtige Dinge so leise gesprochen. Der Schelm im Auge entsteht durch das viele Wissen und Denken. Gedankendepot und Flaschendepot und Bibeln, auf denen er sitzen bleibt.

Wo sitzt du nun. Du, der Du uns alle so plötzlich im Regen stehen hast lassen, mit unseren Träumen: von alter Liebe und gemächlich rinnenden Stunden. Wir ahnen. Zwischen Aristoteles und Schopenhauer, bringst du beharrlich Thomas von Aquin zum Wanken und verführst im Namen des Absurden Anselm von Canterbury und Sören Kierkegaard dazu, deinen köstlichen Braten zu kosten. Du Gutgesinnter. Du Friedenssucher. Vielleicht ist dir schon lange der junge Che im Wort und raucht und spielt Schach, nicht für den Sieg und nicht für die Niederlage.

Wir brauchen nicht zu verzweifeln, nicht zu trauern wie solche, die keine Hoffnung haben.

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Abschied braucht Erinnerung – Hausfrau und katholische Ehrenamtliche

"Ich höre sie lachen, ich sehe die blitzenden blauen Augen im braungebrannten Gesicht nach dem Urlaub am Meer."

"Ich höre sie lachen, ich sehe die blitzenden blauen Augen im braungebrannten Gesicht nach dem Urlaub am Meer."

Hausfrau und katholische Ehrenamtliche

In praktischen Dingen hatte sie das Heft in der Hand. Bis ins Grab hinein. Ansonsten war sie ergeben. Gleichmut lässt jedoch auch Freude zu. Ich höre sie lachen, ich sehe die blitzenden blauen Augen im braungebrannten Gesicht nach dem Urlaub am Meer. Später im gelben Gesicht. Das blieb. Sie konnte so herzhaft lachen und an Freundschaften mangelte es nicht. Die Kirche hat ihr viel zu danken, der Halbpriesterin. Die Untreue des einen hat sie zu einem treuen Ehemann geführt. Treue ist manchmal auch ein anderes Wort für Gefängnis. Der Gleichmut kippte nur einmal an einem heißen Tag, als im Schatten der Buche die Verbitterung über den ausgebliebenen Sieg über die Krankheit heraus brach. Sie ging im festen Glauben dorthin, wo es an nichts mangelt. Wir danken Gott, dass du unser warst,
ja dass du unser bist,
denn wer im Herzen seiner Lieben lebt,

ist nicht tot, er ist nur fern
und wer immer heimkehrt zum Herrn,
bleibt in der Familie.

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Abschied braucht Erinnerung

"Die Journalisten kamen ins Schwitzen und Schwätzen. So klein und so mutig, so geistvoll und frech."

"Die Journalisten kamen ins Schwitzen und Schwätzen. So klein und so mutig, so geistvoll und frech."

Mit Schal, Mütze und Fäustlingen. Im Garten der theologischen Fakultät sind wir mitten im heißen Frühsommer gesessen Der Präsident des Landesschulrates hatte damals gemeint, es sei, um Heizkosten zu sparen, sinnvoll, die Klassen weniger zu lüften. Die Journalisten kamen ins Schwitzen und Schwätzen. So klein und so mutig, so geistvoll und frech. Das Wort „Zukunftshoffnung“ war unpassend für die, die schon in der Schule unerschrocken siegte. So lebendig, so fröhlich, so politisch im Denken, so mutig, so engagiert. so eindeutig. Einfach so! Hoffnung wider alle Hoffnung.

Dann das Mail vom tödlichen Unfall das die Runde machte. Mit Tränen in den Augen vor dem frostigen Bildschirm gesessen. Und die Sommersprossen auf deiner Nase.

Du hast die Menschen und das Leben so geliebt.
20 Jahre davon hast du ausgekostet.

Du hast uns unendlich viel gegeben,
wir hätten dich so gerne noch bei uns.

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Abschied braucht Erinnerung – Hofbesitzerin

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"Wenn sie auf der Hausbank in der Sonne sitzt, ruft sie mich. Ein schönes alt gewordenes Gesicht schaut weit vor und weit zurück."

Hofbesitzerin

Wenn sie auf der Hausbank in der Sonne sitzt, ruft sie mich. Ein schönes alt gewordenes Gesicht schaut weit vor und weit zurück. Es sei nicht recht gewesen, im Krieg Silber und Teppiche für Kartoffel, Eier und Schmalz zu nehmen. Zu deiner Mutter hat unser Hannes auch Mutter gesagt. Ohne sie wäre er nie Diplom- Ingenieur geworden. Milch sei gar nicht so gut gegen die Osteorporose. Bei ihr ist alles zu spät. Ein Leben lang am Feld und im Garten. Im Herbst haben die Bauern auch nicht viel zu tun. Da liegen sie auf der Ofenbank. Ob ich einen Buschen Petersil will, ob das denn nicht doch die reichen Amerikaner sind, die in El Salvador die armen Bauern umbringen. Im Radio haben sie es gesagt, aber du kennst ja welche persönlich dort drüben. Der Tod eines geliebten Menschen ist das Zurückgeben einer Kostbarkeit, die uns Gott geliehen hat.