Schlagwort-Archiv: Hospiz-Konzert

“Ein wundervoller Abend” – Rückblick auf das 8. Hospiz-Konzert

Das 8. Hospiz Konzert am 19. Juni 2011 mit dem Bruckner Orchester Linz begeisterte das zahlreiche Publikum.

Marina Baldauf (Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft) bedankte sich in ihrer Begrüßungsansprache für die breite Unterstützung der Hospizbwegung, die sie immer wieder erfahren darf. Insbesondere dankte sie den großzügigen Sponsoren, die das Konzert erst möglich gemacht hatten.

V.l.: Dennis Russell Davies (Chefdirigent Bruckner Orchester Linz), Marina Baldauf (Hospiz-Vorstitzende): Chefdirigent Dennis Russell Davies drückte in seinem Statement seine Verbundenheit mit der Hospizarbeit aus.

v.l.: Hansjörg Mölk (Sponsor, M-Preis), Elisabeth Medicus (Hospizärztin), Georg Schärmer (Caritas), Christine Oppitz-Plörer (Bgmst), Marina Baldauf (Hospiz-Vorsitzende)

v.l.: Barbara Psenner (BTV, FO.KU.S), Roland Psenner (Univ. Prof.), Barbara Achammer, Künstlerin (Violine)

v.l.: Elisabeth Zanon, Bischof Manfred Scheuer, Marina Baldauf (Hospiz)

v.l.: Christine Oppitz-Plörer (Bgmst), Marina Baldauf (Hospiz-Vorsitzende), Maria Wieser

v.l.: zwischen Beethoven und Hindemith: Barbara Achammer, Christine Oppitz-Plörer

v.l.: Werner Mühlböck (Geschäftsführer Hospiz-Gemeinschaft), Andreas Trentini

v.l.: SR Pauline (Haus Marillac), Ehepaar Georg und Maria Schärmer (Caritas), SR Jutta Maria (Barmherzige Schwestern); SR Johanna Maria (Barmherzige Schwestern)

v.l.: Teresa Andreae, Brigitte Trampusch, Rainer Köllensperger

v.l.: Barbara und Christoph Achammer, Margit und Hansjörg Mölk, Herbert Weissenböck

v.l.: Sabine und Robert Kelca (ATP), Gerald und Renate Hulka (ATP)

v.l.: Tanja Herold (THG), Beate Lottersberger (THG), Margit Rudiferia (THG)

Hospiz Konzert – Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Dennis Russell Davies dirigiert Ludwig van Beedhovens "Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60"

Die 4. Sinfonie in B-Dur op. 60 von Ludwig van Beethoven erfreute sich zu Lebzeiten des Komponisten größter Beliebtheit. Das Werk wurde im Herbst des Jahres 1806 vollendet. Robert Schumann bezeichnete die dem Grafen Franz von Oppersdorff gewidmete Sinfonie als die „romantischste“ aller Sinfonien Beethovens.

Der erste Satz „Adagio – Allegro vivace“ beginnt mit einer traumverlorenen Einleitung, die eine Stimmung der gespannten Erwartung erzeugt. Im Übergang zum Allegro mündet der Satz schließlich in vollem Forte in den lang vorbereiteten und erwarteten F-Dur-Akkord. Das markante, breit angelegte Hauptthema spinnt sich zu einer heiteren Ekstase fort.

Im zweiten Satz „Adagio“ tritt der Kontrast zum ersten Satz, der Übergang von großer Dynamik zu Innigkeit und Ruhe sehr stark hervor. Zwei Elemente bestimmen den Satz: das prägende, kurze Quartenmotiv in den Streichern und die absteigende melodische Figur in den hohen Streichern und Holzbläsern.

Der dritte Satz „Allegro vivace – Trio“ ist ein typisches Beethoven-Scherzo, in herkömmlicher Menuett-Tradition mit Vorder- und Nachsatz angelegt.

Der finale vierte Satz „Allegro ma non troppo“ drängt mit großer Heftigkeit vorwärts. Immer wiederkehrende Sechzehntelkaskaden der Streicher lassen die Bewegung nicht zur Ruhe kommen. Auch das Seitenthema, eine lieblich-ruhige Bläserfigur, wird bald vom allgemeinen Eilen fortgespült.

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Foto: BOL . Winkler

Hospiz Konzert – Paul Hindemith: Konzert für Klarinette und Orchester

"Paul Hindemith - ein Komponist der nach wie vor sträflich vernachlässigt wird. Das Klarinetten-Konzert, das er für Benny Goodman schrieb, ist ein Meisterwerk!" Dennis Russell Davies

Im amerikanischen Exil entstand 1947 Paul Hindemiths zu Unrecht selten gespieltes Konzert für Klarinette und Orchester. Hindemith schrieb das Werk im Auftrag des berühmten Klarinettisten und Jazzmusikers Benny Goodman. Mit gewohnter Meisterschaft nutzt der Komponist sowohl die klanglichen als auch die spieltechnischen Möglichkeiten der Klarinette.

Der erste Satz „Ziemlich schnell“ steht in Sonatenform. Der Solist setzt nach einem Tutti mit einem eigenen Thema in geschwungener Melodielinie ein.

Der zweite Satz „Schnell“ hat den Charakter eines Scherzos. Er verläuft über eine rhythmisch verschobene Bassfigur und greift Elemente des Jazz auf.

Der dritte Satz „Ruhig“ hat ein chromatisches Thema. Einige Passagen erinnern an die Harmonik von Gershwin.

Der vierte Satz „Heiter“ ist in zwei punktierten Vierteln notiert. Der Satz ist auch im Orchesterpart sehr stark differenziert.

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Hospiz Konzert – Maurice Ravel: Rhapsodie espagnole

Die Rhapsodie espagnole wurde von Maurice Ravel in den Jahren 1907 und 1908 komponiert und ist eines seiner ersten großen Werke für Orchester.

Die Rhapsodie espagnole wurde von Maurice Ravel in den Jahren 1907 und 1908 komponiert und ist eines seiner ersten großen Werke für Orchester. Er reflektiert hier, ähnlich wie in seinem berühmten Bolero, die spanische Musiktradition, ohne Elemente der spanischen Volksmusik direkt zu zitieren. Er lässt iberisches Kolorit in seine Rhapsodie einfließen und verbindet dieses mit seinen künstlerisch anspruchsvollen Ideen.

Im ersten Satz „Prélude à la nuit“ wird eine viertönige, absteigende Figur ständig wiederholt. Sie erscheint zuerst in den Streichinstrumenten und später in den Hörnern, Klarinetten und Oboen.

Der scherzoartige zweite Satz „Malagueña“ wird geprägt von einem rhythmisch betonten Tanzthema, das sich zunehmend steigert.

Der dritte Satz „Habanera“ greift auf eine Komposition aus der Konservatoriumszeit des Komponisten zurück. Ravel orchestrierte das Stück aus dem Zyklus „Sites auriculares“ für zwei Klaviere (1895/96) mit seinen tangoartigen Verschleifungen.

Der turbulente vierte Satz „Feria“ lässt das Thema des ersten Satzes anklingen und ist geprägt von den orchestral glänzenden Rahmenteilen, die von Tanzelementen der nordspanischen Jota beherrscht werden.

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8. Hospiz Konzert mit Dirigent Dennis Russell Davies

Seit 2002 ist Dennis Russell Davies Chefdirigent des Bruckner Orchester Linz und Opernchef am Landestheater Linz.

Dennis Russell Davies wurde 1947 in Toledo (Ohio, USA) geboren und studierte Klavier und Dirigieren an der New Yorker Juilliard School. Seine Tätigkeit als Dirigent in Oper und Konzert, als Pianist und Kammermusiker ist gekennzeichnet durch ein breit gefächertes Repertoire, das vom Barock bis zur jüngsten Moderne reicht.

Seit 2002 ist Dennis Russell Davies Chefdirigent des Bruckner Orchester Linz und Opernchef am Landestheater Linz. In seinen Konzerten widmet er sich vor allem dem Schaffen Anton Bruckners und erweitert das stilistische Repertoire des Orchesters mit Werken von internationalen Komponisten mit Schwerpunkt auf Neuer Musik.

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8. Hospiz Konzert mit dem Bruckner Orchester Linz

Das BRUCKNER ORCHESTER LINZ hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der führenden Klangkörper Mitteleuropas entwickelt.

Das Bruckner Orchester Linz, das auf eine mehr als 200-jährige Geschichte und Tradition zurückblickt, hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der führenden Klangkörper Mitteleuropas entwickelt. Mit seinen 110 MusikerInnen ist es nicht nur das Konzertorchester Oberösterreichs, sondern betreut auch die musikalischen Produktionen des Linzer Landestheaters. Zu den herausragenden Aufgaben des Orchesters zählt die Mitwirkung beim Brucknerfest Linz, beim Ars Electronica Festival und bei der Linzer Klangwolke. Tourneen führten das Orchester unter seinem Chefdirigenten bereits zwei Mal in die USA (2005, 2009) nach Italien, Deutschland und Spanien, sowie nach Japan und Frankreich. In jüngster Zeit konzertierte das Bruckner Orchester mehrfach in Wien, Köln, Paris, Bratislava, Brno sowie in Istanbul. Seit 2002 ist Dennis Russell Davies Chefdirigent des Bruckner Orchesters Linz.

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