Beiträge getagged mit Innsbruck

20 Jahre Hospiz-Gemeinschaft – Welthospiztag 2012

Die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft feierte am 6. Oktober 2012 anlässlich des Welthospiztages ihr 20-jähriges Bestehen in den Ursulinensälen in Innsbruck.

Mag. Werner Mühlböck (Geschäftsführer der THG) begrüßte die zahlreichen BesucherInnen und führte durch den Abend.

Die erste Vorsitzende Margit Klingan (links) und ihre Nachfolgerin Marina Baldauf (rechts) blickten in die 20jähre Geschichte zurück. Aus einer ehrenamtlichen Initiative vor 20 Jahren ist ein etablierter Verein mit 50 hauptamtlichen und 250 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen geworden.

Dr. Elisabeth Zanon (Vorsitzende THG) blickte in die Zukunft und stellte den geplanten Neubau einen "Hospizhauses Tirol" ins Zentrum ihres Statements.

TRIS - die drei Orchideen - sorgten mit Ihrem Clownstück "Wer zuletzt lacht, lacht am besten ..." für eine herzlich, schmerzliche Auseinandersetzung mit den Themen der Hospizbewegung. Das Publikum genoss es sichtlich, auch über das schwere Thema Tod und Trauer einmal lachen zu können.

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20 Jahre Tiroler Hospiz-Gemeinschaft – Neue Ausgabe der “Sonnenblume” erschienen

Neue Ausgabe der Vereinszeitschrift "Sonnenblume"

Aus dem Inhalt:

  • Der Tod hat nicht das letzte Wort, er hat die letzte Frage
  • Ein neues “Hospizhaus Tirol”
  • Gesichter und Geschichte aus den letzten 20 Jahren
  • Das Sterben den Menschen zurückgeben
  • Ehrenamt
  • Die Angst vor der Nacht

Sie möchten unsere “Sonnenblume” regelmäßig per Post erhalten?

Jetzt anfordern!

Tel.: 0512-7270-38
E-Mail: office@hospiz-tirol.at

Hier können Sie die aktuelle Ausgabe als PDF downloaden!

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Tagung in Innsbruck: Quellen des Glücks


Unser seelisches Gleichgewicht wird täglich auf die Probe gestellt: wir sind mit erschiedensten Anforderungen – in Familie und Freundeskreis, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, in der Gesellschaft – konfrontiert, das hohe Lebenstempo und große Erwartungen setzen Menschen zunehmend unter Druck. Besonders unerwartete Schicksalsschläge stellen unsere Fähigkeit, schwierige Situationen zu meistern, auf die Probe. Aber auch krisenfreie Zeiten, das Leben in einer Gesellschaft mit hohem Lebensstandard und vielfältigen Vergnügungsangeboten, garantieren nicht das Erleben innerer Zufriedenheit oder gar Glück.

Die Tagung beleuchtet dieses Thema in Vorträgen und Arbeitskreisen aus erschiedenen Perspektiven und erforscht Fähigkeiten, Strategien und Bedingungen, die bei der Bewältigung von Belastungen im Leben hilfreich sein können und dazu beitragen, mehr Freude und Glück ins Leben zu bringen.

Zielgruppe:
Menschen, denen ihr seelisches Wohlbefinden wichtig ist und die ihre Lebenszufriedenheit erhöhen wollen; Menschen, die spüren, dass ihnen ihre derzeitige Lebenssituation nicht gut tut und die Veränderungen anstreben; Menschen aus psychosozialen und pädagogischen Berufen, Interessierte.

Termin und Ort:
Samstag, 13. Oktober 2012, 9.00 - 17.00 Uhr
Vormittag: Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck
Nachmittag: Haus der Begegnung und Gesellschaft für Psychische Gesundheit – pro mente tirol, Karl-Schönherr-Str. 3, Innsbruck

Weitere Informationen zur Tagung „Quellen des Glücks“ erhalten Sie auf der Website der Veranstalter!

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14. Benefiz-Radtour führte nach Innsbruck

Die Benefizradler radelten für schwerkranke Kinder von Mingolsheim bis Innsbruck. Im Bild mit Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

Die Radler am Balkon des Innsbrucker Rathauses

Am 5. Juli 2012 brachen die SEW-Benefizradler Matthias Beyer, Rainer Haßfeld und Christian Richling bei herrlichem Sonnenschein zu ihrer diesjährigen Tour nach Innsbruck auf. Traditionell wurden sie am Mingolsheimer Rathaus zahlreich verabschiedet. Auch MdL Heribert Rech und Bürgermeister a.D. Rolf Müller waren gekommen. Besonders gefreut haben sich die drei Radler über die Fünftklässler der Franz-Josef-Mone-Förderschule, die mit gebastelten deutschen und österreichischen Fähnchen zum Abschied winkten.

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann empfing Radler

Nach einer rundum gelungenen Tour – es regnete nur abends und gab lediglich einen platten Reifen zu flicken – wurden die Radler am 8. Juli von Innsbrucks Vizebürgermeister Christoph Kaufmann empfangen. Im Gepäck hatte er einen Scheck über 150 Euro über den sich die Benefizradler sehr freuten. Herr Kaufmann war von dem Engagement der drei so beeindruckt, dass er sie für den nächsten Morgen zu einem 2. Frühstück ins Rathaus einlud.
Auf der Rückfahrt wurde traditionell über die Planungen für die nächste Tour sinniert.

Erlös kommt schwerkranken Kindern zu Gute

Der Erlös der Radtour kommt dem Förderverein der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe zu Gute. Durch die Tour wird die ambulante häusliche Palliativ-Versorgung der jungen PatientInnen unterstützt.

Weitere Infos zu SEW-Eurodrive finden Sie hier!

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„Eigentlich sollte man schon am Anfang des Lebens hier sein …“

Auf der Hospiz-und Palliativstation wird der Mensch in seiner Ganzheit wahr und ernst genommen.

„Diese grauenhaft aggressiven Nervenschmerzen, die von meiner Hüfte abwärts das ganze rechte Bein malträtierten, waren reine Folter und ließen mich die Wände hoch gehen“, erzählt Ulla Oberhammer. Sie hat seit einigen Jahren einen metastasierenden Darmtumor. Auf Empfehlung ihrer Hausärztin ging sie im Herbst vergangenen Jahres spontan auf die Hospiz- und Palliativstation und bat um ein Gespräch mit der leitenden Ärztin. „In diesem Moment hatte ich eigenartigerweise sofort das Gefühl ‚jetzt bin ich gerettet‘, ich war einfach nur noch selig“, erinnert sich Ulla Oberhammer. Inzwischen kann sie dieses überwältigende Gefühl der Sicherheit und Ruhe genauer zuordnen, denn seit einigen Wochen ist sie auf der Hospiz- und Palliativstation in Innsbruck um mit Hilfe einer Schmerzpumpe die quälenden Schmerzen zu lindern.

Ein Ort der Gelassenheit

„Diese Zelle der Gelassenheit, diese Ruhe und menschliche Freundlichkeit ist die Seele dieses Ortes. Als mich in der Phase der Schmerzpumpeneinstellung wieder einmal die schlimmsten Schmerzen quälten, stand eine Ärztin an meinem Bett und war einfach nur für mich da. Ihr einfaches und vor allem ruhiges und sicheres Dasein halfen mir in meinem unendlichen Schmerz und gaben mir große Sicherheit.“

Für‘ s Leben etwas mitnehmen

Ulla Oberhammer wird wieder nach Hause gehen können. „Hier im Hospiz, in dieser Atmosphäre der Ruhe, spüre ich meine eigene Ungeduld besonders stark. Ich möchte von dem was ich hier erleben darf etwas für mein Leben mitnehmen. Ich wünsche mir gelassener, lassender und zulassender werden zu können.“ Und meint nachdenklich: „Vielleicht sollte ja jeder Mensch schon am Anfang des Lebens einmal hier gewesen sein.“

Die Hospiz- und Palliativstation

Auf der Hospiz- und Palliativstation mit 14 Betten in Innsbruck werden Schmerzen und andere Symptome wie Übelkeit oder Atemnot mit den Mitteln moderner Palliativmedizin und -pflege behandelt. Im Zentrum des Tuns steht das Wohl des ganzen Menschen. Das heißt, der Mensch wird mit seinen physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnissen begleitet.

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„Wir wären total überfordert gewesen“

„Die MitarbeiterInnen im Hospiz lassen den Menschen so sein wie er ist.“ Ulrike Muglach, Sozialarbeiterin Alexihaus

Was ist, wenn man/frau kein zu Hause hat? Wenn das zu Hause die Straße, der öffentliche Park oder die Bahnhofshalle ist? Daheim bleiben können und zu Hause sterben dürfen ist für viele Menschen ein (letzter) großer Wunsch. Das Alexihaus in Innsbruck gibt obdachlosen Menschen ein zu Hause. Wenn sie es wollen und wenn es möglich ist auch im Sterben bis zum Tod.

Wenn das Obdachlosenheim das letzte zu Hause ist

„Erst vor einem halben Jahr wollte ein Bewohner unseres Hauses auf keinen Fall in die Klinik oder in ein Heim überstellt werden. Für ihn war das Alexihaus sein „daheim“ und er wollte unbedingt bei uns sterben“, erzählt die Sozialarbeiterin des Alexihauses Ulrike Muglach.

Dem Menschen mit Respekt begegnen

Um ihm seinen Wunsch erfüllen zu können, hat das Team im Alexihaus entschieden, das Mobile Hospiz- und Palliativteam zu Hilfe zu holen, da sie selbst wenig bis gar keine Erfahrung mit sterbenden Menschen haben.

„Unsere Bewohner sind ja sehr oft Alkoholiker und es war beeindruckend, wie sehr die MitarbeiterInnen vom Mobilen Hospiz- und Palliativteam auf diesen Mann eingegangen sind und mit wie viel Respekt sie diesem Menschen begegnet sind. Sie haben ihn einfach so sein lassen wie er ist.“ Neben konkreter pflegerisch, medizinischer Hilfe war es für das Team des Alexihauses eine große Entlastung, dass das Hospizteam auch Nachtwachen übernommen hat. „Nach seinem Tod haben die Hospizmitarbeiterinnen dann einfach alles in die Hand genommen. Sie haben ihn wunderbar gebettet, das Zimmer schön gestaltet und eine Kerze mit seinem Namen angezündet. So konnten wir und die anderen Bewohner des Hauses uns in Ruhe von ihm verabschieden“, erzählt Ulrike Muglach. „Dazu wären wir sonst in dieser Situation einfach nicht in der Lage gewesen. Wir wären emotional total überfordert gewesen.“

Das Mobile Hospiz- und Palliativteam

Ein multiprofessionelles Team von diplomierten Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten, einer Sozialarbeiterin und geschulten ehrenamtlichen MitarbeiterInnen unterstützt zu Hause, im Pflegeheim, oder auch im Obdachlosenheim schwerkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige oder Betreuer.

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Tiroler Hospiz Gemeinschaft beim 2. Tiroler Frauenlauf

Einige Mitarbeiterinnen der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft nahmen vergangen Samstag, den 23. Juni 2012, am 2. Tiroler Frauenlauf in Innsbruck teil.

Die glücklichen Läuferinnen nach Abschluss des Rennens.

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Nicholas Ofczarek liest für Hospiz-Bewegung

Tamara Metelka und Nicholas Ofczarek lesen am 1. Juni in Schloss Ambras aus Werken von Nobelpreisträgern

Nicholas Ofczarek über Leben, Sterben und die Hospizbewegung

Wenn man sich so intensiv wie in der Rolle des Jedermanns mit dem Tod beschäftigt, wie geht man damit persönlich um? Wie verändert sich dadurch der Blick auf das eigene Leben?

Nicholas Ofczarek: „Beim “Jedermann” geht es mehr um die Lebensbilanz – also um die Zeit knapp vor dem Tod. Dass Jedermann sterben muss, ist ziemlich bald klar; die Frage ist: wie stirbt er? Wer begleitet ihn? Wohin geht er? Und wie schaut er auf sein Leben zurück? Letztendlich findet Jedermann zur Spiritualität und zu einem göttlichen Urvertrauen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit fand bei mir ehrlich gesagt schon vor den Proben zum Jedermann statt. Mein Leben ist mir kostbar und ich versuche, jede Minute zu genießen.“

Haben Sie mehr Angst vor dem Sterben oder dem Tod?

Ofczarek: „Ich habe mehr Angst vor dem Sterben an sich, da ich überzeugt bin, dass der Tod kein Ende darstellt. Aber das Loslassen könnte schmerzhaft sein.“

Wie möchten Sie persönlich Ihre letzte Zeit verbringen?

Ofczarek: „Umgeben von meinen Liebsten und schmerzfrei. Ich möchte Zeit haben zurückzublicken und mich zu verabschieden.“

Was wünschen Sie Menschen in Ihrer letzten Lebenszeit? Was kann hier die Hospizbewegung leisten?

Ofczarek: “Jeder Mensch sollte in Würde gehen dürfen. Genau hier setzt die Palliativmedizin und die Hospizbewegung an – den Sterbenden und den Angehörigen Raum und Unterstützung für diese letzte wichtige Zeit zu bieten. Niemand sollte allein sein. Ich persönlich habe große Hochachtung vor der Idee der Hospizbewegung und vor allem vor den Menschen, die sie umsetzen. Deshalb ist es mir ein Anliegen, sie zu unterstützen und die öffentliche Wahrnehmung zu schärfen: unsere Gesellschaft neigt dazu, Krankheit und Tod zu verdrängen. Aber ein offener und würdiger Umgang mit dem Sterben ist nur möglich, wenn viele Menschen sich diesem Thema stellen.“

Alle Infos zur Benefizsoiree am 1. Juni finden Sie hier!

Online Kartenvorverkauf auf: www.altemusik.at

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Menschen in Trauer begleiten – Nachlese zum Seminar

Eine Oase, um die sich alle versammeln, bildete die Mitte des Seminars im Haus Marillac in Innsbruck. Die Rose von Jericho (in der dreieckigen Schale) war ein Zeichen für die Trauer, die in der Wüste rollt bis sie wieder einen Platz am Wasser findet und Wurzeln schlagen kann.

Das Löwenzahn-Mandala symbolisierte die Dynamik und den Tanz. Unter der Anleitung von Susanne Jäger und Helene Mair-Kogler wurde viel getanzt. Es ging darum, der Trauer Ausdruck zu verleihen.

Eine Teilnehmerin schreibt ihre eigene Trauerbiografie.

Die Hände symbolisieren die Trauer, die jeder und jede in ihrer individuellen Trauerbiografie zu tragen hat.

Die 14 TeilnehmerInnen haben einander einen Einblick in Ihre Trauererfahrungen gewährt. Für Trauernde ist es besonders wichtig, dass sie ihrer Trauer Raum geben, um sie zu verarbeiten.

14 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen stellten sich in einer Weiterbildung am 23. und 24.3.2012 dem Thema Trauer.

Wie können Menschen in Trauer begleitet werden? Das war der Ausgangspunkt der Weiterbildung. Die Teilnehmerinnen beschäftigten sich zuerst mit der eigenen Trauerbiografie. Als Grundlage für die Begleitung von Menschen in Trauer ist es wichtig, sich der eigenen „Schattenseiten“ und Gefühlslagen zum Thema bewusst zu werden. Dann werden diese „nutzbar“ für Menschen in Trauer. Sie dienen als Wurzeln, die bis zur Quelle führen, die uns alles speist, deren Zugang aber nicht allen bewusst ist.

Trauer braucht Ausdruck. Trauerprozesse lassen sich nur begrenzt sprachlich ausdrücken. Daher ist es hilfreich, sich auf andere Ausdrucksmöglichkeiten einzulassen. Der Tanz bietet dabei einen guten Rahmen. Schritt für Schritt bewegen wir uns hinein ins Thema, durch das Thema und seine Aspekte durch und wieder heraus. Wir üben dabei auch das Ein- und Aussteigen in die verschiedenen Dimensionen von Trauer.

Die Weiterbildung setzt Ende April mit anderen Aspekten des Themas fort: hilfreiche Rituale, die Rolle der BegleiterInnen und die Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen (wie z.B. Kinder und Jugendliche) werden Thema sein.

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Gedenkgottesdienst für Verstorbene in St. Pirmin | Ostermontag, 9. April 2012

Einladung zum

Gedenkgottesdienst für Verstorbene

am Ostermontag, 12. April 2012
um 18:00 Uhr

in der Pfarre St. Pirmin, Radetzkystraße 51, Innsbruck

Hier können Sie die Einladung als PDF downloaden!

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