Beiträge getagged mit Tirol

Jeder Tag eine Überraschung – Jahresbericht 2012 der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

"Zu weit zu gehen ist genauso schlecht wie nicht weit genug zu gehen"

“Zu weit zu gehen ist genauso schlecht wie nicht weit genug zu gehen”

Der Jahresbericht 2012 der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft ist erschienen.

Aus dem Inhalt:

  • Schritt für Schritt dem Ziel entgegen
  • Wenn man einen langen Weg vor sich hat …
  • Treue zur Sehsucht
  • Blitzlichter 2012
  • Jeder Tag ein Überraschung – Das Mobile Hospiz- und Palliativteam
  • Nicht zum Reden da …? – Die Hospiz- und Palliativstation
  • Ganz am Anfang und zugleich mittendrin – Hospizarbeit in Osttirol
  • Fachwissen und Menschlichkeit – Die Bildungsarbeit der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
  • „Jetzt geh ich ein paar Tage hinein“ – Die Hospizstation als letzte Heimat

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Tel.: 0512-7270-38
E-Mail: office@hospiz-tirol.at

Hier können Sie den Jahresbericht als PDF dowloaden!

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So spendet man in Zukunft! – Mit meinemeinung.cc die Arbeit der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft unterstützen

Mit Ihrer Teilnahme an meinemeinung.cc können Sie die Arbeit der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft unterstützen.

Ein neues Projekt macht aus Ihrer Meinung eine Spende für soziale Einrichtungen

Denken Sie sich nicht auch manchmal, dass es optimal wäre, wenn man zwischendurch in wenigen Minuten etwas Gutes für einen guten Zweck tun könnte, ohne dabei gleich in die Tasche greifen zu müssen? Diese Möglichkeit gibt es zukünftig. Mit meinemeinung.cc startet im März 2013 die Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung mbH ein Internet-Portal zur Durchführung von online-Umfragen und stellt dabei gleichzeitig mindestens 50% vom Erlös aus dem Verkauf der Umfrageergebnisse sozialen Einrichtungen in Tirol – unter Ihnen die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft – zur Verfügung. Welchen, das entscheiden Sie durch Ihre Stimme mit.

Überzeugen Sie sich selbst und registrieren Sie sich bei meinemeinung.cc und lassen Sie sich zu einer Umfragen einladen – vollkommen unverbindlich, vollkommen kostenlos und natürlich vollkommen anonym.

Wir unterstützen meinemeinung.cc - tun Sie es auch!

Eine Registrierung ist möglich für Personen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr, die einen Wohnsitz in Tirol haben.

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Ente, Tod und Tulpe – Februar Ausgabe des Hospiz Newsletters erschienen

 

Februar Ausbage des Hospiz Newsletters

Februar Ausbage des Hospiz Newsletters

Der Newsletter der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft informiert Sie 4x jährlich über aktuelle Themen der Hospizbewegung in Tirol.

Hier können Sie die aktuelle Ausgabe des Newsletters online nachlesen!

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Wir sagen Danke – Jäger Direkt

Der Jäger Direkt GmbH  ist die bestmögliche  Begleitung von  schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen ein besonderes Anliegen. Die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft dankt dem geschäftsführenden Gesellschafter Herbert Floiss  für die großzügige Unterstützung der Hospizbewegung in Tirol.

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Gemeinsam „Hospiz“ leben – 3.000 Tirolerinnen und Tiroler sind fördernde Mitglieder der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Hospiz heißt Begegnung von Mensch zu Mensch.

Hospiz heißt Begegnung von Mensch zu Mensch.

„Nein, heute geh ich nicht mehr spazieren, nein, heute mag ich nicht mehr.“ Eine alte Frau sitzt im gemütlichen Sessel auf der Hospizstation. Sie ist verwirrt und läuft alle paar Minuten in den Gang. Martin, ein ehrenamtlicher Hospizbegleiter, schaut auf sie und führt sie alle paar Minuten von ihrem Ausflug wieder zurück auf ihren Platz. Seine Geduld ist bewundernswert.

Zeit füreinander

Hospiz heißt Begegnung von Mensch zu Mensch. Martin nimmt die alte Frau, trotz ihrer offensichtlichen Schwäche, ernst und hört ihr zu. Er schenkt ihr Aufmerksamkeit und ist für sie da. Gemeinsam mit den 3.000 fördernden Mitgliedern und zahlreichen UnterstützerInnen setzt sich die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft dafür ein, dass sterbende Menschen eine liebevolle und ganzheitliche Begleitung erfahren.

Schmerzen lindern

Durch eine bestmögliche medizinische Betreuung müssen schwerkranke Menschen keine unnötigen körperlichen Schmerzen ertragen. Die Lebensqualität wird verbessert und ein erfülltes Leben bis zuletzt möglich.

Wir sagen „Danke“!

„Die stetig wachsende Zahl von fördernden Mitgliedern zeigt mir, dass wir als Tiroler Hospiz-Gemeinschaft auf dem richtigen Weg sind“, sagt Werner Mühlböck, Geschäftsführer der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft: „Ohne ihre treue Unterstützung könnten wir unseren Auftrag nicht erfüllen. Dafür möchte ich Ihnen allen von Herzen danken und Sie bitten, uns treu zu bleiben!“

Fördernde Mitgliedschaft

Sterbende und schwer kranke Menschen und ihre Angehörigen dauerhaft unterstützen. Jetzt förderndes Mitglied mit einem Jahresbeitrag von 43 Euro werden!

Tel.: 0512 / 7270-38
E-Mail:
office@hospiz-tirol.at

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Ente, Tod und Tulpe – Theatergenuss für Groß und Klein in ganz Tirol

Die Geschichte einer wunderbar berührenden Freundschaft mit aller Gelassenheit und Poesie, die das Leben zu bieten hat.

Die Geschichte einer wunderbar berührenden Freundschaft mit aller Gelassenheit und Poesie, die das Leben zu bieten hat.

Die Ente führt ein beschauliches Leben zwischen Nest und Teich, zwischen Frühsport, Gründeln und Siesta. Doch etwas ist merkwürdig in letzter Zeit. Eines Tages taucht ein unerwarteter Gast am See auf – der Tod.

Nach dem ersten Schrecken entschließt sich die Ente zur Flucht nach vorn und lädt den Gevatter, der irgendwie auch nett ist, erst zum Gründeln, später zum Spielen ein. Beide lernen einander kennen, kommen sich näher und machen überraschende Erfahrungen. Und am Ende trägt der Tod die Ente zum großen Fluss und ist fast ein wenig betrübt …

Die Geschichte einer wunderbar berührenden Freundschaft mit aller Gelassenheit und Poesie, die das Leben zu bieten hat. Eine Geschichte für Menschen ab sechs mit Livemusik nach dem gleichnamigen Buch von Wolf Erlbruch gespielt von Martina Couturier und Heiki Ikkola.

Das Stück wurde bereits 2011 in den Kammerspielen des Tiroler Landestheater gezeigt. Ein ausverkaufter Saal und ein begeistertes Publikum haben uns in der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft dazu bewegt, dieses ganz besondere Stück wieder nach Tirol zu holen! Das ist uns jetzt gelungen.

Lassen Sie sich dieses Theatergenuss nicht entgehen und kommen Sie mit Kindern und Freunden!

Termine:

  • Innsbruck, Freitag 8. März 2013, 19.30 Uhr, ORF Landesstudio Tirol
    Achtung Innsbruck ist bereits AUSVERKAUFT – Bitte besuchen Sie die Vorstellungen in den Regionen!
  • Imst, Samstag 9. März 2013, 19.30 Uhr, Musikmittelschule
  • Mayrhofen, Sonntag, 10. März 2013, 19.30 Uhr, Europahaus Mayrhofen
  • Wörgl, Montag, 11. März 2013, 19.30 Uhr, Veranstaltungszentrum Komma
  • Lienz, Dienstag, 12. März 2013, 19.30 Uhr, Kolpingbühne
  • Lienz, Mittwoch, 13. März 2013, 10.00 Uhr, Kolpingbühne

Dauer:
ca. eine Stunde

Eintritt freiwillige Spenden zu Gunsten der regionalen Hospizgruppen. In Innsbruck geht der Erlös an das Mobile Hospiz- und Palliativteam der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft.

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Ein deutliches Zeichen – 20 Jahre Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

„Es darf nicht sein, dass Menschen im Sterben alleine gelassen werden.“ Elisabeth Zanon

Als ehrenamtliche Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft liegt es in meiner Verantwortung meinen Blick auch dahin zu richten, worin der Auftrag der Bevölkerung zum Thema Hospiz liegt. Und ich kann sagen, die Tirolerinnen und Tiroler geben ein deutliches Zeichen. Die 3000 fördernden Mitglieder unseres Vereins und die Unterstützung, die Voraussetzung für unsere qualitätsvolle Arbeit ist, sind Zeichen einer engagierten Gesellschaft. Innerhalb der 20 jährigen Tätigkeit ist es der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft gelungen, der letzten Phase des Lebens und dem Sterben wieder Würde und Achtung zu schenken.

Vieles ist geschehen, vieles ist noch zu tun. Wir arbeiten intensiv daran, ein neues Hospiz-Haus zu bauen. Ich wünsche uns für die nahe Zukunft eine rasche Entscheidung der öffentlichen Hand für den Bau unseres Hospiz-Hauses. Es kann und darf nicht sein, dass Menschen am Ende ihres Lebens allein gelassen werden. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft leisten hier Großartiges. Denn nur eines ist uns allen sicher – der Tod.

Elisabeth Zanon, Vorsitzende Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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Liebevoll begleitet – November Ausgabe des Hospiz Newsletters erschienen

November Ausgabe des Hospiz Newsletters

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Ein neues Hospizhaus Tirol – 20 Jahre Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

„Das neue Hospiz-Haus als Herz einer Hospizkultur.“ Werner Mühlböck

Seit 20 Jahren bewegt, wächst und verändert sich die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft. Mit den Jahren wuchs auch die Sehnsucht, unser Tun und Wirken zu bündeln. Neben der geistigen Mitte unseres Grundauftrages fehlt uns ein gemeinsames Dach, unter dem sich unsere Kraft bündelt und ins Land ausstrahlen kann. Die getrennte örtliche Ansiedlung und die fehlenden Raumressourcen des Bildungsreferats, der Leitung, der ehrenamtlichen Hospizbegleitung, unserer Hospiz- und Palliativstation und des Mobilen Palliativteams behindern eine Weiterentwicklung.

Die Vision eines gemeinsamen „Hospiz-Hauses“ fand mit der Kongregation der Barmherzigen Schwestern Innsbruck und der Caritas Tirol visionäre und tatkräftige Verbündete. Aus dieser Kooperation ging ein einsichtiges Konzept hervor mit einer für Österreich einmaligen Möglichkeit der Schaffung eines Kompetenzzentrums für Hospiz- und Palliative Care. Der Realisierung dieses Konzepts hat das Land Tirol nun zugestimmt und wir gehen voller Freude und Elan daran, die Planung und den Bau eines „Hospiz-Hauses“ umzusetzen.

Bei diesem nächsten Schritt wird Courage notwendig sein. Eine „Cour-age“ im wörtlichen Sinne,

das so viel heißt wie „mit dem Herzen handeln“. Ohne Herzensbildung gibt es keine Zivilcourage, kein Handeln mit dem Herzen, kein beherztes Handeln. Symbolisch gesprochen soll dieses neue „Hospiz-Haus“ so etwas sein wie das Herz, von dem aus die Kultur rund um die letzte Lebensphase in unserem Land positiv beeinflusst wird.

Es geht uns in der Hospiz-Bewegung primär darum, aus unserem aktiven Tun heraus andere zu befähigen und zu ermutigen, selbst Menschen in der letzten Lebensphase zu begleiten. Dazu braucht es Beispiele und Modelle. Im neuen „Hospiz-Haus“ wird es zusätzlich ein Tageshospiz geben. Hier betreuen wir sterbende und schwer kranke Menschen tageweise und können so Angehörige entlasten. Vom „Hospiz-Haus“, dessen Bau 2014 geplant ist, sollen eine Haltung für das Leben, Ermutigung und Impulse für alle Bewohner unseres Landes ausgehen.

Wir spüren das Projekt von einem guten Geist getragen und spüren schon jetzt die Kraft vieler Couragierter, die uns bei der Realisierung helfen. Ganz im Sinne von Victor Hugo: „Es gibt nichts Stärkeres als eine Idee, deren Zeit gekommen ist!“

Werner Mühlböck
Geschäftsführer Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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Der Tod hat nicht das letzte Wort, er hat die letzte Frage – 20 Jahre Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

„Soziale Ausgrenzung tut ebenso weh wie körperlicher Schmerz." Elisabeth Zanon

Im materiellen Bereich planen wir ein eigenes Haus, in dem wir die vielfältigen Aufgaben der Hospizbewegung bündeln können. Die Barmherzigen Schwestern haben uns dankenswerter Weise ein schönes Grundstück zur Verfügung gestellt. Wir wollen darauf ein Haus bauen, in dem wir uns weiter entwickeln können und so entsteht eine zentrale Anlaufstelle für alle hospizlichen Anliegen. Unter einem Dach können wir dann stationäre Pflege und Betreuung, ein Tageshospiz sowie die gesamte Organisation und Verwaltung vereinen.

Im ideellen Bereich geht es darum, am geistigen Haus weiterzubauen. Wir wollen die Hospizbewegung im Denken und in den Herzen der Tiroler Bevölkerung immer mehr und tiefer verankern. Wir wünschen uns, dass die Menschen spüren: „Ja, das ist auch unser aller Anliegen, dass Menschen bis zuletzt in Würde leben und sterben können!“

Wir wollen uns weiterhin im Wesentlichen durch Spenden finanzieren, um damit möglichst unabhängig vom öffentlichen Einfluss zu bleiben. Die Freiwilligkeit und das Ehrenamt sind und bleiben wichtige Säulen der Hospizbewegung. Wir wissen aus der jüngsten neurobiologischen Forschung, dass soziale Ausgrenzung ebenso weh tut wie körperlicher Schmerz. Deshalb ist es so wichtig, den Menschen, der im Sterben unausweichlich durch die Einsamkeit hindurch muss, nicht alleine zu lassen. Man könnte zugespitzt sagen: Jeder ist beim Sterben allein, niemand wird beim Sterben allein gelassen!

Im Sterben erleben wir das Ende aller Möglichkeiten.

Deshalb ist Sterbebegleitung so wichtig, weil sie hilft, dem Leben in all seinen Vollzügen zu vertrauen. Dort wird die Hoffnung in einer neuen, größeren und beständigeren Weise geboren. „Wer loslassen kann erlebt, dass er gehalten wird!“, sagt die Hand des Sterbebegleiters stellvertretend und die Hand des Sterbenden sagt das auch. An diesem Punkt ist jede Skepsis Unsinn, sie führt nur zum Ausbleiben der Hilfsbereitschaft. Der berühmte englische Schriftsteller G. K. Chesterton schreibt in einem seiner Bücher: „Es ist lächerlich zu behaupten, je skeptischer wir seien, desto mehr sähen wir das Gute in allem. Das Gute in allem sehen wir umso mehr, je sicherer wir sind, was das Gute ist.“ Und das Gute ist das Leben, in all seinen Vollzügen und damit auch im Sterben.

Der Tod hat nicht das letzte Wort, er hat die letzte Frage. Die letzte Antwort aber hat nicht die Welt, das ist das Geheimnis. Die letzte Antwort hat das Leben. Und wir als Lebendige sind Teil dieser Antwort.

Elisabeth Zanon
Vorsitzende Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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